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Wir und die USA [about us] - Fritz und Monika Zehrer


Wir wollen Euch nicht langweilen und erzählen, wie alt und schön wir sind. Hier geht es um die USA und deshalb beschränken wir uns auf die Erfahrungen, die wir mit und in diesem Land gemacht haben, wie es dazu kam, ergänzt durch ein paar Umfeldinformationen, die helfen, um uns und unsere Ziele einschätzen und mit den eigenen Vorlieben abgleichen zu können. Und hier gleich mal ein Bild von uns!

Fritz und Monika Zehrer auf der Suzuki GSX 1300R Hayabusa

Nachdem wir in den frühen 1990er Jahren mit unseren Kindern alle touristischen Höhepunkte der USA erkundet hatten, war es an der Zeit, Land und Natur noch näher und noch intensiver kennenzulernen. Wir verließen die asphaltierten Straßen und suchten im Internet nach Wanderwegen in die tiefen Canyons und auf die Berge. Die Informationsquellen waren damals noch rar, aber so entdeckten wir die USA wirklich neu. Immer weiter drangen wir in auch menschenleere Gebiete mit einer nahezu unberührten Natur vor.

Monika Zehrer geniesst den Yellow Rock

Die Grundlage, man möchte es kaum glauben, wurde bereits in den 1950er Jahren gelegt, als meine Tante einen US-amerikanischen Soldaten geheiratet hat. Es dauerte dann aber bis 1974, als ich, Fritz, mit meinen Eltern das erste Mal in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten einreiste. Michigan, so spannend war das nicht, aber Chicago und Detroit haben wir gesehen und es war beeindruckend. Insbesondere in Detroit war aber damals schon zu spüren, dass die Möglichkeiten in den USA durchaus ihre Grenzen haben können.

Wir lieben die subjektive Freiheit, die insbesondere die Weite des amerikanischen Westens, seine Vielfalt und Schönheit suggeriert. Ja natürlich haben wir vieles auch hier in Europa; ich denke an unser Bayern, aber auch an Südfrankreich und so manche wunderbaren Plätze auf unserem Kontinent. Fast 1 zu 1 hat man die europäische Natur auch im Osten der USA und dazu gesellen sich gewaltige Metropolen. Aber was man im Westen an Natur und wunderschönen Städten erleben kann, da kommt Europa nicht mit. Sorry!

Die Definition von Sehenswürdigkeit wandelt sich bei uns fast mit jeder Reise. Als wir ab 1993 regelmäßig über den großen Teich geflogen sind, war fast ausschließlich der Besuch von touristischen Zielen angesagt, die jeder Reiseführer vorgab. Damals war es jedoch noch eine kleinere Gemeinde von Gleichgesinnten, die zum Beispiel abends am Golden Gate standen, um die schönste Stadt der Welt in einzigartigem Licht zu bewundern. Heutzutage muss man schon Glück haben, um einen vernünftigen Parkplatz zu ergattern.

Inzwischen sind wir zu Fuß in den Canyons und auf den Bergen unterwegs und das hat den großen Vorteil, dass es einer Anstrengung bedarf, um sein Ziel zu erreichen. Und je anstrengender es ist, umso weniger Leute trifft man. Wer hat den Druid Arch schon live gesehen, wer war im tiefen Idaho und ist die fast unmenschliche Tour zum Rainbow Rock gegangen? Nach insgesamt über vierhundert Wanderungen in den USA könnten wir unzählige Ziele benennen, die nicht jeder kennt; zumindest nicht nur „auf dem Papier“. Und dann sind wir auch zweimal den New York City Marathon gelaufen. Auch das war ein Erlebnis, das nicht jeder genießen durfte.

Monika Zehrer auf dem Canaan Mountain in Utah

Als wir in 2012 drei Monate zweimal die USA durchquerten, war das schon fast wie eine kleine Auswanderung. Und natürlich könnten wir es uns vorstellen auch in den USA zu leben; der Plan wurde schon mehrmals durchgesprochen. Aber ganz ehrlich gibt es zwei Dinge, die uns davon abhalten. Zum einen verliert das, was man immer hat, zunehmend an Attraktivität und zum anderen gibt man natürlich sein soziales Umfeld auf. Wir fliegen lieber ein bis zweimal im Jahr rüber und freuen uns jedes Mal, wenn es wieder soweit ist. Aber es ist nicht wegzudiskutieren, dass die Planung eines USA-Aufenthalts für uns immer aufwändiger wird. Recherche, Planung und Dokumentation gehört aber dazu und es ist ein wichtiger Teil einer USA-Reise. Spaß macht es übrigens auch, uns jedenfalls!

Fazit: Seit fast drei Jahrzehnten machen wir die USA unsicher. Im Laufe der Jahre haben wir tausende Kilometer zu Fuß erwandert und alles mit dem GPS aufgezeichnet. Die Grundlage für eine Datenbank, die „USA Hiking Database“, war geschaffen. Sie soll Gleichgesinnten helfen, Wanderideen zu finden und in die Tat umzusetzen. Anfangs war die Dokumentation in unsere Reiseseite „1st Zehrer’s Place! USA Travel Guide“ eingebunden. Aber nachdem die Anzahl der Hikes dreistellig wurde, war es an der Zeit, eine speziell auf das Thema abgestimmte Internetpräsenz zu schaffen, die eine möglichst umfassende und breite Unterstützung für Wanderer sein sollte. „1st Zehrer’s Place! USA Hiking Database“ war geboren und bietet inzwischen hunderte Hikes mit Beschreibungen, downloadbaren GPS-Daten und topographischen Karten. Reiseberichte, Fotos und Informationen sind nach wie vor auf unserer Reiseseite „1st Zehrer’s Place! USA Travel Guide“ zu finden.

« Wo Strassen enden, beginnt Dein Weg:
Hike the USA - it's amazing out there! »


Monika und Fritz Zehrer