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Wanderungen mit Genuss - Motivationshilfe!


20 Jahre vorher

Das Fazit der zweiten USA Reise ist weniger in Worten, als in Gefühlen zu beschreiben. Es war unglaublich am Golden Gate in Kalifornien zu stehen und mit staunenden Augen den Ozeanriesen zu folgen. Sie verlassen die Einsamkeit des Pazifischen Ozeans und fahren in die Bucht von San Francisco ein. Gegenüber legt sich der Nebel wie eine Decke auf die Twin Peaks und versucht die Stadt zu erreichen. Im Westen berührt die untergehende Sonne das Meer und verliert zunehmend ihre runde Form. Die Farben des Lichts verschmelzen mit dem Orange der Golden Gate Bridge, die in stoischer Ruhe vor der Skyline von San Francisco den Wiederbeginn der Zivilisation signalisiert. Es ist nicht auszumachen, ob die Gänsehaut am Körper der Kulisse oder der inzwischen eingetretenen Kälte geschuldet ist.

Dieses Land ergreift Besitz von Deinem Körper, es prägt sich ein und langsam verblassen die Badeurlaube in Italien vor diesem Hintergrund. Jahr für Jahr besuchst Du eine Mega-City nach der anderen - New York City, Boston, New Orleans, Chicago, Las Vegas, Seattle, Salt Lake City. Jahr für Jahr faszinieren Dich die Nationalparks, National Monuments und State Parks. Immer tiefer und intensiver dringst Du in die einzigartige Natur vor und irgendwann eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten.


Anno Domini 2011, Juni - mitten in Idaho

Die Sonne hängt noch auf dem Atlantik rum, als der Wecker klingelt. Stockdunkle Nacht, die Sterne funkeln über Idaho, die Augen sind noch schwer, aber die Vorfreude steigt.

Wir verlassen McCall und passieren den Little Payette Lake, der friedlich und eingerahmt von mächtigen Bäumen daliegt und auf den Tag wartet. Immer weiter schraubt sich unser Chevy nach oben und das Helle, das wir inzwischen erblicken, ist leider noch nicht die Sonne. Der Schneeräumer war erst da, die ausgefräste Straße ist ziemlich frei. Es wird einsam. Die immer gewaltiger werdende Natur erstrahlt im ersten Licht der Sonne, als wir den Deadman Trailhead erreichen.

Das Wasser rauscht, die Bäume wiegen sich im Wind und vor uns, gegenüber der Straße, geht es bergauf! Ein kleiner, jedoch durchaus namhafter Anstieg auf den ersten Absatz, der dank Serpentinen problemlos zu meistern ist. Und dann spazieren wir stetig nach oben am Deadman Creek entlang. Bald lichten sich die Bäume und die weitläufigen Salmon River Mountains verstärken die Einsamkeit in dieser nicht enden wollenden Natur.

Nach 3,5 Stunden sind wir oben an der Rainbow Ridge und nach gut vier Stunden haben wir Sichtkontakt zum Objekt der Begierde. Wir verlassen den Trail und wandern querfeldein zum Rainbow Rock Arch. Aus hellem Felsen von Wind und Wasser geformt, sieht er wie ein knochiger Finger aus, der die andere Seite des Felsen berührt. Eine ungewöhnliche Form, so ganz anders als die Sea Arches oder die Felsentore im Westen. Wir sind fasziniert und genießen!

Es gibt einige nette Lokale und auch eine Brewery hier im Ort. Unsere Entscheidung fällt auf ein Fischrestaurant, das "Steamers Seafood and Steaks". Fantastisches Essen und eine gute Flasche Wein als Abschluss für eine sportliche Anstrengung. Die Gedanken und Gespräche kreisen um Einsamkeit, Natur und Genuss.

Ob mitten in Idaho oder im Disneyland für Erwachsene, Las Vegas, - die Vereinigten Staaten sind wie gemacht für einen Urlaub, der Natur und Zivilisation vereint.

Die Gegensätze von Einsamkeit und Trubel lassen sich hier ausgezeichnet leben und es ist dieses Zusammenspiel, das einen USA Urlaub immer wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lässt.



« Wo Straßen enden, beginnt Dein Weg! »
« Where the road ends, your hiking trail begins! »

Monika Zehrer | Fritz Zehrer