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USA Hike - USA Wanderung

Buffington Pockets [Muddy Mountains]


Bild zur Wanderung


1. Datenblatt | Data sheet

Bewertung | Rating

US-Bundesstaat | US-State

Nevada [NV]  Nevada [NV]

Anfahrt | Getting there

  Hohe Bodenfreiheit | High Clearance

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  mittelschwer | moderate

Zeitaufwand | Hiking time

6,5 - 7,5 Stunden

Länge | Distance

11,98 Meilen = 19,28 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84/NAD83)

- Parkplatz und Trailhead:
- Windy Windows:
36°23'51''N - 114°41'46''W
36°21'13''N - 114°42'09''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


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Die Bewertungen entstanden auf Basis der am Tag unserer Wanderung herrschenden Straßen- und Wetterverhältnisse! Sie sind daher nur Anhaltspunkte, die vor der eigenen Wanderung erneut zu prüfen und zu beurteilen sind. Achten Sie bitte auch auf 6. Kommentare | Comments!


2. Lage | Location

Die Buffington Pockets liegen in den Muddy Mountains, südwestlich des Valley of Fire, nordöstlich von Las Vegas, Nevada.


3. Anfahrt | Getting there

Von Las Vegas fahren Sie 35 Meilen (56,3 km) auf der Interstate 15 nach Nordosten in Richtung Salt Lake City. Am Exit 75 verlassen Sie die Interstate und fahren weitere 3,4 Meilen (5,47 km) nach Südosten den Valley of Fire Highway. Hier macht die Valley of Fire Road eine Biegung nach links, Sie fahren gerade aus weiter auf den ungeteerten Back Country Bi-Way. Die Dirtroad wird zunehmend schlechter und steiniger. Nach 5,1 Meilen stellen Sie Ihr Auto links auf den Parkplatz und Trailhead (GPS-Koordinaten siehe oben). Ich empfehle ein High Clearance Fahrzeug mit guten Reifen.


4. Wanderung | Hike

Wenn Sie die Dirtroad weiter wandern, begegnet Ihnen bereits links oben das "Eye of the Buffington Pockets" und beobachtet Sie. Sie sind nur eine halbe Meile unterwegs und schon beginnt der Fels den Sand der Straße zu verdrängen. Hellrosafarbener Slickrock, wunderschön gezeichnet mit eingelassenen Moquis, die aussehen wie Regentropfen.

Nach 0,9 Meilen gehen Sie rechts in die Wildnis, die Gegend wird immer erstaunlicher. Unvermittelt kommt ein kleiner Damm in Sicht, der einem engen Canyon die Luft zum Atmen nimmt. Er ist auf der rechten Seite leicht zu umklettern und als Sie mitten in dieser engen Wash wandern, führen die rot-braun gestreiften Wände über einige Wasserlöcher hinaus in die Pockets. Das Auge wandert die nahegelegene Gegend und den fernen Horizont ab. Südwesten pur soweit das Auge reicht. Selbst an den Berghängen wurden Taschen mit rot und gelb leuchtenden Skulpturen geöffnet.

Nach 1,25 Meilen halten Sie sich wieder rechts, aber nur weil das GPS es "sagt". Aber schauen Sie mal da links oben! Sie tauchen ein in diese unglaubliche Landschaft, die kaum zu beschreiben ist. Squirls, überdimensionierte Klodeckel, Burger, wie sie McDonalds noch nie geformt hat, Henkel, die in jeder Straßenbahn Aufsehen erregen würden. Sie hangeln sich von einer Attraktion zur anderen. Der Mikrokosmos dieser Steintaschen ist nicht weniger schön. Mandelbaumgrafiken kennt man von früher als Performanceindex für Grafikkarten. Diese Felszeichnungen haben durchaus Ähnlichkeit damit. Die Farben reichen von Weiß über Rot, Braun und Gelb bis zum Violett. Klare Strukturen vervollkommnen das Bild.

Steinbogen für Steinbogen, Alkoven für Alkoven, - es nimmt kein Ende, aber Sie müssen es trotzdem finden. Sie wandern nach 3,5 Meilen zurück in das Tal der Muddy Mountains. Etwas farbloser machen Sie querfeldein Strecke. Die 4WD-Straße ist nicht weit, wäre aber ein riesiger Umweg. Hier funktioniert das wunderbar die Wash entlang! Am Ende des Tals geht es moderat hinauf und die Dirtroad hat Sie wieder.

Es geht nach rechts bis der Berg den Weg versperrt, dann zapfig abwärts in das nächste Tal. Die Freude währt nur kurz, denn dann ist ein Bergrücken zu queren, um sich über die "Prärie" weiter zur Mountain Wilderness Road durchzuschlagen. Dort, wo sie für alle Allradfreaks gesperrt ist, beginnt der Trail. 5,2 Meilen sind Sie jetzt unterwegs!

Sie folgen dem gut sichtbaren Wanderweg hinauf auf einen Kamm. Und dort oben öffnet sich erneut ein Paradies. Das vor Ihnen liegende Tal der Muddy Mountains leuchtet mit weiteren Pockets entgegen. Im Hintergrund bauen sich die schoko-braunen Berge als Leinwand auf, die im übrigen partiell auch eine wunderbare, interessante Struktur haben. Die Sonne macht aus dem milka-braun violett, aber jetzt, nachdem Sie den Abhang nach rechts runter gegangen sind, sitzen Sie vielleicht in einem feuerroten Alkoven, blicken auf das Tal und machen Brotzeit!

Das Feuerwerk der Gefühle und die leuchtenden Augen sind noch nicht vorbei! Am Talboden entlang wandern Sie von Felsformation zu Felsformation. Auf einem Felsen ist ein Barhocker aufgebaut, aber nachdem die Getränke fehlen, wird er nur digital abgelichtet. Die Felszeichnungen, die Sie bereits in den Buffington Pockets gesehen haben, werden in Struktur und Klarheit noch übertrumpft.

Sie sind jetzt rund 4 Stunden und 7,3 Meilen unterwegs, als das GPS mahnt, auf den Felsrücken zu steigen. Oben thront nämlich das Windy Window (GPS-Koordinaten siehe oben), ein netter Steinbogen, der als Aussichtspunkt absolut geeignet ist. Mit seinem braun kommt er etwas schmucklos daher. Sie gehen hindurch, steigen wieder ab und folgen der Wash. Plötzlich wird diese aber zur Schlucht. Sie entscheiden sich deshalb rechts nach oben zu gehen, um querfeldein Ihren Hinweg wieder zu erreichen. Aber auch das ist nicht so einfach. Die moderaten Hügel haben sich in Berge verwandelt, deren Abhänge durchaus steil sind. Dank der Karte und der Steuerung auf einen GPS-Punkt des Hinweges klappt es jedoch dann. Nach knapp 8 Meilen sind Sie zurück auf dem Hinweg.

Nach rund 7 Stunden für 12 Meilen stehen wir am Auto. Das war alles fast unglaublich!


5. Topographische Karten | Topographic Maps

TOPO! ©2011 National Geographic

Topo Buffington Pockets Muddy Mountains

Topo Buffington Pockets Muddy Mountains

Topo Buffington Pockets Muddy Mountains

Topo Buffington Pockets Muddy Mountains


6. Kommentare | Comments

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Monika und Fritz Zehrer