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USA Wanderung - USA Hike
Chapel Loop [Pictured Rocks National Lakeshore]




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mehr Bilder | more Images




US-Bundesstaat | US-State

Michigan [MI]  Michigan [MI]

Anfahrt | Getting there

  PKW | Car

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  leicht | easy

Zeitaufwand | Hiking time

5,5 - 6,5 Stunden

Länge | Distance

10,89 Meilen = 17,52 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84)
- Abzweigung Chapel Drive:
- Parkplatz und Trailhead:


46°27'58''N - 86°25'00''W
46°31'11''N - 86°27'44''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)

Varianten | Variants

  nicht verfügbar | not available




4.1   Lage | Location

Der Chapel Loop ist eine Küstenwanderung entlang der Pictured Rocks National Lakeshore. Der Trail befindet sich nordöstlich von Munising im Hiawatha National Forest am Lake Superior, Michigan.


4.2   Anfahrt | Getting there

Fahren Sie in Munising auf der MI 28 Richtung östlichen Ortsrand und dort, wo die 28 mit einer rechtwinkligen Kurve nach rechts weitergeht, bleiben Sie gerade aus auf der E Munising Avenue. Folgen Sie dieser Hauptstraße weiter, sie wird bald zur Munising - Van Meer - Shingleton Road. Nach 9,4 Meilen wird sie zur Melstrand Road und nach insgesamt 14,1 Meilen, just in der Ansiedlung Melstrand, geht nach links der ungeteerte Chapel Drive ab (GPS-Koordinaten siehe oben).

Die ungeteerte Straße ist bei normalen Verhältnissen wunderbar mit jedem PKW zu befahren. Mit einer Linkskurve kommen Sie zur Pictured Rock National Lakeshore, die Forest Road heißt jetzt Chapel Road und wird dann zur Camp Road. Folgen Sie dieser ungeteerten Straße insgesamt 5,1 Meilen nach Norden Richtung Chapel und Mosquito Area bis zum gut ausgebauten Parkplatz und Trailhead (GPS-Koordinaten siehe oben), der auch als Chapel Basin Parking Lot bezeichnet wird.


4.3   Wanderung | Hike

Am nördlichen Ende des Parkplatzes beginnt der Mosquito Falls Trail. Er führt Sie in den dichten Mischwald. Nach gut 0,4 Meilen erreichen Sie eine Abzweigung (Kreuzung Mosquito River und Chapel Loop), halten Sie sich links, und dann sind Sie bald am Mosquito River. Sie gehen links oberhalb des Flusses flußaufwärts. Zuflüsse sind mit kleinen Holzbrücken gut zu überqueren. Nach einer Meile sind Sie an den Fällen. Na ja, ganz nett, aber das Staunen bleibt aus.

Es geht nun 0,6 Meilen zurück zur Kreuzung Mosquito River und Chapel Loop und Sie setzen Ihre Waldwanderung nach links in Richtung Küste fort. Es zieht sich weitere 1,4 Meilen bis Sie endlich am Mosquito Campground den See erreichen. Gehen Sie über den Campground und halten Sie sich halbrechts. Und dann endlich: Der Blick auf das nicht enden wollende Wasser ist fantastisch und der Lakeshore Trail führt nach rechts immer oberhalb der Steilküste entlang.

Nach 3,7 Meilen erreichen Sie das erste Highlight, den Lover's Leap Sea Arch. Zirka 0,4 Meilen weiter kommt links ein Viewpoint auf den Steinbogen und dann verbessert sich der Blick immer mehr, je weiter Sie den Trail gehen. Sich umzudrehen lohnt also immer wieder; der Wanderpfad ist nun gesäumt von Aussichtspunkten. Über kleine sichtbare Pfade, die teilweise direkt an die Kante der Steilküste führen, sind neue Eindrücke zu erhaschen. Weiße, gelb-braune oder auch schwarze Felsen schieben sich in den Lake Superior und trotzen Wind und Wetter. Der Wald liegt wie eine Decke auf dem Stein. Doch auch dieser Schutz hilft zur rechten Zeit nichts mehr, denn der bewegte See leckt unaufhörlich und letztendlich erfolgreich an den Klippen.

Nach 6,2 Meilen erreichen Sie den Grand Portal Point. Das riesige Grand Portal, ein weiterer Steinbogen, ist zu sehen. Aber erst nach ein paar hundert Metern kommen auch hier die wirklich spektakulären Viewpoints, die das Ungetüm ins richtige Licht stellen. Sozusagen im Durchgang des Portals liegen aufgestapelt die Felsbrocken, die immer wieder von der Unterseite des Arches abbrechen und das Zeitliche segnen. Aber der Kollaps ist noch weit entfernt.

Neben den Steinbögen sind eine Menge Alkoven und Abbrüche zu sehen, die der See über Jahrhunderte geschaffen hat. Seien Sie also an der Kante zur Steilküste stets sehr vorsichtig. Selbst bei nicht so gutem Wetter ist ein tolles Farbenspiel garantiert. Oberhalb versuchen die Bäume immer noch verzweifelt die Küste zu halten, aber der ein oder andere Stamm steht schon sehr schräg an der Klippe.

Knapp 7 Meilen sind Sie unterwegs, als die Spray Falls, die sich noch weit entfernt wie aus einem geöffneten Wasserhahn ins Meer ergießen, und der Chapel Rock in Sicht kommen. Die ungewöhnliche Form des Felsens windet sich vor dem dunklen Wald in hellen, fast weißen Farben in die Höhe. Wie ein verkrüppeltes Monster schraubt sich der Rock in den Himmel. Er sieht aus wie ein Alien, der mit Löchern und Frostbeulen übersät ist. Um sich noch mehr ins Rampenlicht zu stellen, steht ein gewaltiger Baum auf seinem Kopf. Der Chapel Rock ist also sowohl ein multipler Arch, als auch ein Blumentopf, der groß genug ist, um einen Baum entsprechend zu versorgen. Aber die Wurzeln reichen auch über die Luft in den Wald. Sie sind sozusagen die letzte Verbindung, die der Chapel Rock zum Festland hat.

Eine halbe Trailmeile weiter führt eine Treppe aus Holzplanken zum Chapel Beach und Sie folgen nun dem Strand zu den Lower Chapel Falls, die unterhalb es Rocks eine durchaus ansehnliche Menge Wasser in den See pumpen. Rechts davon geht es wieder hinauf zum Trail. Die Perspektive wandelt sich. Der Chapel Rock liegt nun vor dem tiefblauen See und seine Öffnungen durchdringt (hoffentlich) der Sonnenschein. Herrlich!

Hier nehmen Sie aber leider auch wieder Abschied von der Küste. Durch den Wald geht es zurück zum Parkplatz und es waren dann doch fast 11 Meilen, die sich jedoch ohne Zweifel gelohnt haben!


TOPO! ©2011 National Geographic

Topographische Landkarte mit freundlicher Genehmigung der Firma National Geographic USA

Topographische Landkarte mit freundlicher Genehmigung der Firma National Geographic USA






« Wo Straßen enden, beginnt Dein Weg! »
« Where the road ends, your hiking trail begins! »

Monika Zehrer | Fritz Zehrer