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USA Hike - USA Wanderung

Wave und 2nd Wave via Notch [Coyote Buttes North]


Bild zur Wanderung


1. Datenblatt | Data sheet

Bewertung | Rating

US-Bundesstaat | US-State

Arizona [AZ]  Arizona [AZ]

Anfahrt | Getting there

  Hohe Bodenfreiheit | High Clearance

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  mittelschwer | moderate

Zeitaufwand | Hiking time

5,5 - 6,5 Stunden

Länge | Distance

6,10 Meilen = 9,81 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84/NAD83)

- Abzweigung House Rock Valley
  Road:
- Parkplatz und Trailhead:
- Boneyard:
- Stripes:
- 2nd Wave:
- Wave:
37°07'34''N - 111°58'36''W
36°59'13''N - 112°02'02''W
36°59'30''N - 112°00'43''W
36°59'33''N - 112°00'40''W
36°59'36''N - 112°00'30''W
36°59'47''N - 112°00'26''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


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vormittags

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Die Bewertungen entstanden auf Basis der am Tag unserer Wanderung herrschenden Straßen- und Wetterverhältnisse! Sie sind daher nur Anhaltspunkte, die vor der eigenen Wanderung erneut zu prüfen und zu beurteilen sind. Achten Sie bitte auch auf 6. Kommentare | Comments!


2. Lage | Location

Die Coyote Buttes North liegen in der Paria Canyon - Vermilion Cliffs Wilderness an der Staatsgrenze Utah / Arizona, zwischen den Dörfern Page, AZ und Kanab, UT. Für diesen Hike brauchen Sie eine Permit, die sehr begehrt und rar ist. Gehen sie auf die Internetseiten des BLM, dort können Sie online mitmachen und vielleicht Glück haben. Die Prozeduren sind im Netz beschrieben.


3. Anfahrt | Getting there

Westlich von Page, Arizona, fahren Sie über den Glen Canyon Dam in Richtung Kanab, Utah, auf der US 89, auf der Sie rund 36 Meilen bleiben. Nachdem es gebirgig wird (The Cockscomb) und die 89er eine Schleife nach rechts zieht, geht links die ungeteerte  House Rock Valley Road ab (GPS-Koordinaten siehe oben). Rund 10,8 Meilen sind es bis Parkplatz neben der Straße, der gleichzeitig Trailhead ist (GPS-Koordinaten siehe oben).


4. Wanderung | Hike

Rucksack geschultert und los geht 's! Querfeldein quälen Sie sich nach Osten den ersten Hang hinauf, um dann über eine weite Ebene an die Cliffs zu kommen. The Notch, also eine Kerbe in den Klippen, ist Ihr erstes Zwischenziel. Halten Sie sich nach der Ebene etwas rechts von der großen Wash. Sie finden einen Trail. Relativ relaxed geht es dann bis zum Fuß der Cliffs. Der führt Sie nun unmittelbar in die Wand. Im Zick-Zack-Kurs geht es nach oben. Kleine Felsrücken, sogenannte Finnen, versperren immer wieder den direkten Weg, teilweise müssen Sie etwas klettern.

Nach 2,15 Kilometer stehen Sie oben in der Kerbe und werden für die Mühen bereits jetzt belohnt. Das Panorama auf die Coyote Buttes ist kaum zu beschreiben. Alleine dafür hat sich der Aufstieg rentiert. Links die Butten, in denen sich die Wave und die 2nd Wave verstecken, vor Ihnen baut sich der Top Rock mit seinen gelb-weiß-lila bemalten Streifen auf und rechts die Spalte, die die Orientierung am Wirepass Trail vorgibt. Ein Märchenland mit rot-gelben-weißen-lila Felsen, ein wahrer Traum.

Pfeilig geht es über eine tiefe Sandpiste bergab. Jeder Schritt wird auf das Eineinhalbfache verlängert, da Ihre filigranen Körper mit dem Sand weiter in Richtung Tal rutschen. Der nun durch Cairns markierte Weg führt wieder in die Felsen. Einige Finnen sind zu überwinden, bevor erneut Sand den Weg in die Butten des Kojoten ebnet. Nach drei Kilometer stehen Sie mitten in dieser einzigartigen Natur.

Sie schlagen nun einen nördliche Richtung ein. Die felsigen Knochen am sogenannten Boneyard liegen verstreut in der Ebene, gleich daneben zieht sich ein gelbes Band durch die roten Felsen, als ob es ein kleiner Bach wäre. Im Hintergrund grüßt Adidas. Die weißen Streifen umschlingen Butten und winden sich wie Schlangen den Hügel hinunter. Man kann es kaum glauben, was die Natur hier erschaffen hat. Und ganz ehrlich, Watercanyon hin oder her, Valley of Fire vor und zurück, genau hier ist der schönste Platz auf der Welt; momentan jedenfalls.

Sie schnaufen nicht schlecht, als Sie Schritt für Schritt zur zweiten Welle aufsteigen. Die hellgelben Felsen, die wie von Adern mit blutroten Streifen durchsetzt sind, drohen aus einer unteren Perspektive wie in einem Wasserstrudel von der Erde aufgesogen zu werden. Die harmonische Struktur windet sich dem Top Rock entgegen.

Ihr Weg führt Sie weiter zur ersten Welle, die rot gefärbt und in ansehnlichen Dimensionen zwischen vielen Steinkegeln nach links und nach rechts schwappt. Sie setzen sich oben hin und genießen den Blick. Wenn die Ruhe unterbrochen wird, wenn sich andere Hiker von unten der Wave nähern ist gegebenenfalls das Zeichen zum Rückweg gegeben.

So einen Wandertag haben Sie vermutlich selten erlebt!


5. Topographische Karten | Topographic Maps

TOPO! ©2011 National Geographic

Topo Coyote Buttes North

Topo Coyote Buttes North

Topo Coyote Buttes North

Topo Coyote Buttes North


6. Kommentare | Comments

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Monika und Fritz Zehrer