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USA Wanderung - USA Hike

Golden Cathedral [Neon Canyon]


Bild zur Wanderung


1. Datenblatt | Data sheet

Bewertung | Rating

US-Bundesstaat | US-State

Utah [UT] Utah [UT]

Anfahrt | Getting there

  Allrad | 4WD AWD

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  mittelschwer | moderate

Zeitaufwand | Hiking time

7 - 8 Stunden

Länge | Distance

7,48 Meilen = 12,04 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84/NAD83)

- Abzweigung Egypt:
- Parkplatz und Trailhead:
- Einstieg zum Canyon Escalante
  River (Sanddüne):
- Überquerung Escalante River in
  den Neon Canyon:
- Golden Cathedral:
37°32'08''N - 111°20'53''W
37°35'36''N - 111°13'06''W
 
37°36'19''N - 111°10'30''W
 
37°36'23''N - 111°10'06''W
37°36'51''N - 111°09'47''W (ungefähr, da kein Signal)

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


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Beste Zeit Foto | Best time picture

vormittags (kein direkter Lichteinfall unbedingt notwendig), ein Stativ ist Pflicht!

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2. Lage | Location

Die Golden Cathedral liegt in der Glen Canyon National Recreation Area, die Sie über das Grand Staircase Escalante NM erreichen, zwischen der Choprock Bench und der Baker Bench in Utah.


3. Anfahrt | Getting there

Von Escalante, Utah, fahren Sie zirka 5 Meilen Richtung Osten (Boulder) und biegen dort in die ungeteerte Hole-in-the-Rock Road (HITRR), Road Nummer 200, ein. Sie fahren die HITRR 16,4 Meilen bis Egypt, Road Nummer 240, und biegen hier links ein (GPS-Koordinaten siehe oben). Spätestens ab jetzt müssen Sie einen 4WD haben, denn diese Dirt-Road hat es in sich: Elende Steinpassagen und Waschbrett-Pisten sind alles andere als ein Vergnügen. Nach weiteren 10 Meilen parken Sie Ihr Auto (GPS-Koordinaten siehe oben).


4. Wanderung | Hike

Steiler Abstieg über felsigem Untergrund, Sand, soweit das Auge reicht und weit, weit hinten die Orientierung: Der Round Dome. Ein GPS Handgerät ist hilfreich.

Aber nun los. Hufspuren und Steinmännchen weißen Ihnen in der Regel den Weg hinab zum Sandboden. Wer das erste Mal hier ist und kein GPS dabei hat, der sollte sich den Aufstieg für den Rückweg gut merken. Denn von unten sehen die Einschnitte alle gleich aus. Oben Geröll, abwärts blanker Felsen. Also Foto machen, wenn das Hirn nicht mehr so tut ;-)

Den Round Dome fest im Blick - na gut, ab und zu verliert man ihn aus den Augen - geht es über sandigen Boden Richtung Osten. Wer des Sandes überdrüssig ist, der sei gewarnt. Links, zum Fence Canyon hin, ist zwar Fels, der lässt sich jedoch schwer bezwingen, da immer wieder Cracks umgangen werden müssen, die den Weg versperren. In einer schwachen Linkskurve hikend bleiben Sie immer auf dem Sand, auch wenn's manchmal sehr nervt. Ein kleiner Abhang auf halben Weg ist kein Problem, beim runtergehen zumindest. Nach zirka 1 1/4 Stunden sind Sie an der Sanddüne (GPS-Koordinaten siehe oben), die direkt zum Escalante River führt.

Von hier aus, ziemlich gerade runter, sieht man gut die Einmündung des Neon Canyons. Eine knappe viertel Stunde weiter abwärts durch tiefen Sand: Sie erreichen den Canyonboden. Cottonwood Bäume und Sträucher bilden eine tolle Szenerie, scheinen aber den Weg zu versperren. Links und rechts geht der Trail sichtbar weiter, aber hier geht es nicht lang. Sie gehen schnurgerade auf den Fluss zu, durch die Sträucher bis zum Ufer. Hier (GPS-Koordinaten siehe oben) überqueren Sie den Escalante.  Auf der gegenüberliegenden Seite geht es über die Sträucher hoch in den Neon Canyon. Zirka 5 Meter weiter rechts ist ebenfalls ein Ausstieg, der leichter erscheint, da keine Sträucher den Weg versperren. Aber passen Sie auf, hier ist ein kleiner Pool, dessen Wasserstand wesentlich höher ist, als der gerade Weg über den Fluss und die Sträucher. Sie sind jetzt im Neon Canyon.

Die grün leuchtenden Cottonwood Trees unterbrechen die dunkelroten Canyonwände, der schönste Teil der Wanderung, zudem schattig. Sie marschieren 25 Minuten in den Canyon hinein, bleiben immer wieder stehen, weil es einfach traumhaft schön ist hier. Nach knapp einer Meile, Sie sind inzwischen rund 2 1/4 Stunden unterwegs, versperrt die Golden Cathedral den Weg. Ein riesiger Alkoven mit zwei Löchern in der Decke. Der Fels liegt im Dunklen, leuchtet aber in tiefem Rot und Orange. An den Wänden hängen grüne Algen die zeigen, wie es im Winter hier abgeht. Am Boden ein kleiner Tümpel, der die Szenerie widerspiegelt. Und sogar ein Sandstrand, der das faszinierende Bild abrundet. Es ist der Wahnsinn, einfach gigantisch, es fehlen einem die Worte, - Ihnen hoffentlich auch!

Für den Rückweg müssen Sie rund 3 Stunden einplanen, denn es geht teilweise steil berauf, nach der Flussüberquerung zudem über sehr tiefen Sand.


5. Topographische Karten | Topographic Maps

TOPO! ©2011 National Geographic

Topographische Landkarte mit freundlicher Genehmigung der Firma National Geographic USA

Topographische Landkarte mit freundlicher Genehmigung der Firma National Geographic USA


6. Kommentare | Comments

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Monika und Fritz Zehrer