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USA Wanderung - USA Hike
Goldstrike Canyon [Las Vegas]




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mehr Bilder | more Images




US-Bundesstaat | US-State

Nevada [NV]  Nevada [NV]

Anfahrt | Getting there

  PKW | Car

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  schwierig | strenuous

Zeitaufwand | Hiking time

3,5 - 4,5 Stunden

Länge | Distance

4,22 Meilen = 6,79 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84)
- Trailhead:
- Colorado River:


36°00'35''N - 114°46'08''W
36°00'01''N - 114°44'33''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)

Varianten | Variants

  nicht verfügbar | not available




4.1   Lage | Location

Der Goldstrike Canyon liegt südöstlich von Las Vegas, östlich von Boulder City, westlich des Hoover Dam, (noch) in Nevada.


4.2   Anfahrt | Getting there

Fahren Sie in Las Vegas über die Interstate 515 auf die US 93 nach Südosten zum Ort Boulder City. Bleiben Sie auf der US 93 bis nach dem Hacienda Hotel & Casino und nehmen Sie anschließend den Exit 2 nach rechts. Biegen Sie gleich nochmal rechts ab und kurz dahinter, es steht dort ein Schild "Goldstrike Canyon", geht es nach links. Es ist nur ein kurzes, ungeteertes Stück, das in der Regel auch PKW-tauglich ist, bis zum Parkplatz und Trailhead (GPS-Koordinaten siehe oben).


4.3   Wanderung | Hike

Ein Tipp vorweg: Nehmen Sie Handschuhe mit, eine lange Hose wäre auch nicht schlecht, um die mit Seil ausgestatteten Passagen ohne Blessuren bewältigen zu können!

Hier am Parkplatz ist vermutlich schon einiges los und Sie sind alles andere als alleine, als Sie in den Canyon aufbrechen. Diese schöne Wanderung, es geht moderat bergab, führt Ihnen vor Augen, welch tolle Hikergebiete es rund um Las Vegas gibt.

Nach zirka 0,9 Meilen wird der Canyon langsam enger, es gibt einige kleine Steinbögen auf den Felswänden. Und dann der erste, noch trockene Fall; Sie umklettern ihn links ohne Probleme. Nach 1,5 Meilen eine weitere, jedoch kleine Klettereinlage. Mit Hilfe eines Seils geht es nach unten, abenteuerlich, aber noch nicht herausfordernd. Rechts, an der Wand des Canyons sprudelt heißes Wasser aus dem Felsen. Ein kleines Becken könnte als Badewanne dienen.

Nach der 4. Seilpartie wird es heftig. Selbst die jungen Mädels und Burschen haben Probleme, meistern die Stelle nicht ganz unbeschadet, - ein paar Kratzer hier und wunde Hände da, etwas Blut darf es dann schon sein. Gut, etwas Übertreibung, aber Handschuhe wären nicht schlecht. Wir schaffen das, sind aber noch nicht an der Reihe. Denn zuerst kommen viele andere Gestalten von unten und krabbeln teilweise auf dem Rücken liegend nach oben. Wie das geht fragt sich, aber ein Überhang zwingt, sich so flach wie möglich zu machen und manchmal bekommen die Leute das Übergewicht und werden an den Beinen von den Kumpels nach oben gezogen. Sieht lustig aus, ist es aber nicht. Also rein in den Spalt und am Seil ab in die Tiefe. Es war alles gut und sicher zu bewältigen, wie es beim Aufstieg wird, werden Sie dann sehen.

Es ist noch einiges zu klettern und zu bouldern, auch Seilpassagen sind noch zu meistern. Am Canyonende kommt noch Wasser dazu, was die Sache nicht einfacher macht. Rutschgefahr! Aber nach 1,5 Stunden stehen Sie endlich unten am Colorado River. Die neue Brücke, die die US 93 am Hoover Dam vorbei führt, steht hoch oben am Felsen. Der tiefblaue Colorado strömt Ihnen entgegen, als ob er fliehen möchte. Und die Sandbänke, die hier weniger Sand als faustgroße Steine sind, leuchten hellgrau. Knallig grünes Moos bedeckt Passagen, die öfters mit Wasser geflutet waren. Sie genießen die Szenerie.

Nach dieser Atempause machen Sie sich auf den Rückweg. Jede schwierige Stelle wird elegant, ja fast, aber wirklich nur fast lächelnd genommen. Die Handschuhe helfen ungemein, um die Seile zu greifen und nicht zu verlieren. Sie kommen zügig nach oben und warten auf die Schlüsselstelle. Und dann passiert uns folgendes: Plötzlich wird der Canyon jedoch flach und irgendwie kommt uns die Sache sehr komisch vor, denn bis auf die Moki Steps stehen alle Schwierigkeiten in steilerem Gelände. Man täuscht sich ja oft, aber plötzlich stehen wir bereits vor den Steps. Offensichtlich haben wir die schwierigste Stelle irgendwie umgangen, denn nach oben gemeistert haben wir sie nicht. Und das kommt uns nochmal eigenartig vor, denn vor zwei Jahren haben wir sicher eine halbe Stunde nach alternativen Abstiegen gesucht. Wie haben wir das nur gemacht? Diese Frage beschäftigt uns bis zum Trailhead und darüber hinaus. Egal, wir, Sie hoffentlich jetzt auch, sind happy, dass wir es geschafft haben.


TOPO! ©2011 National Geographic

Topomap Goldstrike Canyon






« Wo Straßen enden, beginnt Dein Weg! »
« Where the road ends, your hiking trail begins! »

Monika Zehrer | Fritz Zehrer