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USA Wanderung - USA Hike

Lower Red Lake Canyon [Canyonlands NP - Needles District]


Bild zur Wanderung


1. Datenblatt | Data sheet

Bewertung | Rating

US-Bundesstaat | US-State

Utah [UT] Utah [UT]

Anfahrt | Getting there

  PKW | Car

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  schwierig | strenuous

Zeitaufwand | Hiking time

9 - 10 Stunden

Länge | Distance

17,18 Meilen = 27,64 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84/NAD83)

- Elephant Hill Trailhead:
- Colorado River:
38°08'30''N - 109°49'39''W
36°09'29''N - 109°55'42''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


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Wanderungen US Staat | Hikes by US State

   Hikes Utah [UT]






2. Lage | Location

Der Lower Red Lake Canyon, der zum Colorado River führt, liegt südwestlich von Moab, nordwestlich von Monticello, im Canyonlands National Park - Needles District, Utah.


3. Anfahrt | Getting there

Wenn Sie Moab nach Süden auf der 191er verlassen, treffen Sie nach 31 Meilen auf den so genannten Church Rock und die Kreuzung mit der State Highway 211. In die biegen Sie nach rechts ein. Nach insgesamt 71 Meilen sind sie am Visitor Center des Canyonlands National Parks, Needles District, an dem Sie den Eintritt für den National Park bezahlen.

Nach 76,5 Meilen, bei der Abzweigung zum Squaw Flat Campground, wird die Straße ungeteert, jedoch mit einem PKW befahrbar. Nach knapp drei Meilen unpaved Road erreichen Sie nach insgesamt 79,4 Meilen von Moab den Parkplatz und Trailhead am Elephant Hill (GPS-Koordinaten siehe oben).


4. Wanderung | Hike

Nach Süden geht der Trail zum Chesler Park hoch, Sie nehmen aber die Jeeproad nach Nordwesten. Es beginnt gleich mit einem namhaften Anstieg, aber alles ist noch frisch und die Beine spuren. Bald wird es flacher und es geht wieder bergab in den Elephant Canyon. Sie wandern durch diese erstaunliche Landschaft und erblicken nach rund 3,1 Meilen die ersten Needles; einfach schön. Sie sind in der Devils Pocket und machen vielleicht die erste Pause. Die Kulisse ist einzigartig, rote Felsen rahmen saftig grüne Wiesen ein und im Hintergrund stehen die Spitzen der Needles wie die Wächter dieser großartigen Natur Spalier.

Weiter geht es nach Westen zum nächsten Canyon, der Devils Lane. Ein Teppich aus Gras und, je nach Jahreszeit, schneeweißen Blumen, eingerahmt von roten Felsen und Wänden, führt Sie durch dieses Tal. Die Orientierung wird hier trotz GPS etwas "tricky", die Jeeproad führt links und rechts den Canyon entlang, jedoch Ihre Wanderrichtung gerade aus mitten auf eine rund 5 Meter hohe Felswand zu. Der Aufstieg versteckt sich nämlich halbrechts hinter großen Büschen. Direkt in den Büschen geht es hinauf. Es ist kein großes Problem.

Als Sie oben stehen und zurück auf die Blumenwiese blicken, haben Sie bereits das angenehme Gefühl der Einsamkeit. Es ist aber keine Zeit für Sentimentalitäten, es geht weiter voran, bergauf und wieder runter, auf in den nächsten Canyon. Der Pfad ist gut markiert. Viele Cairns, manche sind echte Kunstwerke, geben eine wunderbare Orientierung. Ein Durchbruch führt Sie hinab in den Cyclon Canyon. Eine kleine Wash passieren und dann geht es rechts hoch durch riesige Quaderfelder, The Grabens.

Nach 5,6 Meilen sind Sie im Red Lake Canyon, den Sie erneut queren. Von Wiesen und Blumen gibt es hier kaum eine Spur. Die canyonbreite Sandwash hat alles zugedeckt, die Natur wird rauer. Nachdem Sie die kleine Wüste überquert haben, finden Sie mühelos den Ausstieg und steigen auf zu den immer grauer werdenden Felswänden des Lower Red Lake Canyons. Teilweise geht es rechts des Pfades weit über 100 Meter senkrecht in die Tiefe. Ein Zwischenplateau bringt Sie jedoch sehr sicher und ohne Höhenangst weiter.

Nach 6,83 Meilen stehen Sie erneut auf einem Plateau und können ganz in der Ferne den Colorado River erkennen. Das ist Ihr Ziel. Es geht sehr rasch in Serpentinen eine Scharte hinunter. 0,75 Meilen sind es, bis Sie am Canyonboden ankommen. Sie folgen nun der Wash, umgehen etliche Dryfalls nach links und nach 8,6 Meilen sind Sie am Ziel.

Die Füße brennen schon etwas und es wäre schön, wenn das Wasser des Flusses etwas Kühlung verschaffen könnte. Es gibt aber leider keine geeignete Stelle, an der Sie die Beine ins Wasser halten könnten. Viel Buschwerk verschließt den Zugang zum majestätisch dahingleitenden Colorado River. Die Wanderung durch die zahlreichen Canyons war das Ziel und das Highlight. Ein wunderbarer Hike, aber Sie haben leider erst die Hälfte geschafft und so mahnt die noch zu bewältigende Entfernung zum Trailhead zum rechtzeitigen Aufbruch.


5. Topographische Karten | Topographic Maps

TOPO! ©2011 National Geographic

Topo Canyonlands National Park

Topo Canyonlands National Park

Topo Canyonlands National Park


6. Kommentare | Comments

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Monika und Fritz Zehrer