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USA Wanderung - USA Hike

Ojito Wilderness [Arrojo Bernalillito]


Bild zur Wanderung


1. Datenblatt | Data sheet

Bewertung | Rating

US-Bundesstaat | US-State

New Mexico [NM] New Mexico [NM]

Anfahrt | Getting there

  Hohe Bodenfreiheit | High Clearance

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  mittelschwer | moderate

Zeitaufwand | Hiking time

3,5 - 4,5 Stunden

Länge | Distance

5,80 Meilen = 9,33 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84/NAD83)

- Parkplatz und Trailhead: 35°29'40''N - 106°55'20''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


  Download *.gpx  Trailheads
 
  Download *.gpx  Route Hike

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Wanderungen US Staat | Hikes by US State

   Hikes New Mexico [NM]






2. Lage | Location

Die Ojito Wilderness liegt nördlich von Albuquerque, südwestlich von San Ysidro, New Mexico.


3. Anfahrt | Getting there

Fahren Sie von Albuquerque die Interstate 25 nach Norden bis zur Ausfahrt 242 Bernalillo. Nehmen Sie die US 550 nach links durch den Ort und folgen Sie der US 550 nach Nordwesten 21,1 Meilen. Biegen Sie dann nach links in die ungeteerte Gabezon Road ab.

Kurz nach der Abbiegung teilt sich die Dirtroad. Nehmen Sie die linke Straße, das ist weiterhin die Gabezon Road. Folgen Sie der Road gute 11 Meilen bis zum Parkplatz und Trailhead, der links liegt; er hat den Wegpunktnamen ojito-TH in der oben downloadbaren Route mit allen Trailheads der Ojito Wilderness und der San Ysidro Antiklinale.


4. Wanderung | Hike

Der Wanderweg, der 0,1 Meilen östlich des Parkplatzes beginnt, führt Sie nach Norden an den Fuß der Bernalillito Mesa. Unmittelbar, nachdem Sie die Felswände erreicht haben, das erste Highlight. Der sandige Boden wechselt unvermittelt zu gelbem Fels und aus dem erwachsen wunderschöne Hoodoos. Über dem Boden schichten sie sich zuerst in Weiß, dann in Gelb und weil das noch nicht reicht, kündigen rote Linien die rotbraune Hoodoo-Kappe an. Zwischen den kleinen Felssäulen schwingen sich kleine Wellen in den gleichen Farben. Die roten Elemente sehen aus wie vergossenes Blut. Es ist fantastisch hier. Eine unbeschreibliche Farbintensität prägt sich in das Auge und in das Hirn. Sie sind erst 0,6 Meilen unterwegs und würden am liebsten stundenlang verweilen, aber es gibt viel mehr zu sehen.

Immer an der Wand entlang treffen Sie nach 1,15 Meilen auf eine gewaltige Hoodoogruppe. Sie hat sich anders gekleidet, der Mantel der versteinerten Menschen ist weiß-rosa. Zirka 3 Meter ragen sie in die Höhe, sie sehen aus wie die "dicke Berta" oder ein Känguru. Sid, das tölpelhafte Faultier von Ice Age hält über einer kleinen Wash Ausschau. Oder ist es gar Otto Waalkes selbst? Der geheime Ort wird von Kurt und Agnes - wir haben ihnen einfach Namen gegeben - genutzt, um weiter an Verschwörungstheorien zu basteln. Das Ganze ist gut abgeschirmt, Bäume und Sträucher, die diese Hoodoo-Gruppe eingekreist haben, bieten Schutz.

Die steile Wand der Bernlillito Mesa gibt weiter die Orientierung und die Richtung vor. Links und rechts des Wegrandes stehen immer wieder Hoodoos und andere eigenartige Gebilde. Wer sich jedoch zu sehr auf die Highlights neben dem Trail fokussiert, versäumt rechts unten im Tal sehr schön gezeichnete Badlands, in der Wand eine Kanonenkugel aus Stein, die bald das Gleichgewicht verlieren könnte, und fein strukturierte Felsschichten, die der Standardstruktur gelb-rot-orange ein schwarz-weißes Gesicht aufgesetzt haben.

Zwei abwechslungsreiche und unglaubliche Meilen sind wie im Flug vergangen, obwohl die permanenten Stopps zu einer sehr entschleunigten Wanderung führten. Hier erreichen Sie einen Lagerplatz. Den Blick nach Norden gerichtet erspähen Sie einen Damm. Dahinter ein Windrad und ein kleines Haus. Kühe komplettieren die Idylle. Weiter hinten thront eine Butte, deren Höhe mit schwarz-lilanem Lavagestein ihre Höhe gewinnt. Das gelbe Fundament schraubt sich ziemlich einsam in die Höhe, die mit einem rot-braunen Abschluss endet. Die auf der kleinen Fläche wachsenden Bäume komplettieren das Gebilde. Damm und Butte geben Orientierung vor, Sie steigen ab in die Marquez Wash.

Als Sie auf der Damm-Krone nach Nordosten wandern, nehmen Sie dieses diametral andere Bild in Augenschein. Das aufgestaute Wasser hat ein Sumpfgebiet geschaffen, das nun übersät von gelben Blumen, grünen, roten und lilanen Sträuchern den Sand und Fels verschluckt. Diese Heidelandschaft ist wunderschön. Doch schon ein paar Meter weiter, die Butte bildet nach wie vor die Orientierung, ein erneuter Wechsel der Szenerie. Sie sind nach 3,4 Meilen in einer Kiesgrube gelandet. Kiesgrube ist nicht das richtige Wort dafür, denn eigentlich sind es farbenfrohe Badlands, die die Heimat für Lavasteine und -scherben bieten. Gips bildet die Grundlage für Mini-Hoodoos, die an den Flanken dieser Vertiefung "wachsen".

Ihr Hike geht querfeldein zurück durch die Arroyos Bernalillito und La Jara. Auch hier treffen Sie immer wieder auf Hoodoos, Badlands und fein strukturierte Gipswände. Bereits von oben war vermutlich zu erkennen, dass die Hauptwash durch einen tiefen Graben geteilt ist. Das Wasser hat sich rund vier Meter in den sandigen Boden gebohrt. Und nun stehen Sie vor dieser Herausforderung und es dauert ein bisschen, bis Sie einen gefahrlosen Ab- und Aufstieg finden. Hier ist wirklich Vorsicht angeraten, denn die Ufer sind ziemlich labil.

Nach 5,8 Meilen, für die Sie dreieinhalb Stunden oder mehr unterwegs waren, sind Sie wieder am Auto. Obwohl schon bei der Recherche für den Hike klar war, dass es hier schön ist, übertraf die Wirklichkeit alle Erwartungen. Selten war eine Wanderung so abwechslungsreich, so gespickt von Highlights und schönen Dingen.


5. Topographische Karten | Topographic Maps

TOPO! ©2011 National Geographic

Trailhead Ojito Wilderness San Ysidro Anticline Bike Trails

Topo Ojito Wilderness


6. Kommentare | Comments

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Monika und Fritz Zehrer