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USA Hike - USA Wanderung

Sidewinder Canyon [Death Valley National Park]


Bild zur Wanderung


1. Datenblatt | Data sheet

Bewertung | Rating

US-Bundesstaat | US-State

Kalifornien / California [CA]  Kalifornien / California [CA]

Anfahrt | Getting there

  PKW | Car

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  leicht | easy

Zeitaufwand | Hiking time

1,5 - 2,5 Stunden

Länge | Distance

2,66 Meilen = 4,28 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84/NAD83)

- Abzweig Badwater Road
- Parkplatz und Trailhead:
36°04'03''N - 116°44'52''W
36°03'55''N - 116°44'42''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


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Wanderungen US Staat | Hikes by US State

   Hikes Kalifornien / California [CA]

Die Bewertungen entstanden auf Basis der am Tag unserer Wanderung herrschenden Straßen- und Wetterverhältnisse! Sie sind daher nur Anhaltspunkte, die vor der eigenen Wanderung erneut zu prüfen und zu beurteilen sind. Achten Sie bitte auch auf 6. Kommentare | Comments!


2. Lage | Location

Der Sidewinder Canyon mit seinen "unzähligen" Slots liegt im Death Valley Natonal Park, südlich von Badwater, am südlichen Ende der Black Mountains Range, in der Nähe des Mormon Points, Kalifornien.


3. Anfahrt | Getting there

Fahren Sie von Badwaster auf der Badwater Road rund 14,6 Meilen nach Süden und biegen Sie dann zwischen den Milemarkern 31 und 32 (näher an 31) nach links in die Straße ab. Die Straße und damit die letzen 0,2 Meilen sind ungeteert, aber bei normalen Verhältnissen auch mit dem PKW machbar. Die Straße endet an einem großen Parkplatz, der gleichzeitig Ihr Trailhead ist (GPS-Koordinaten siehe oben), auch wenn es keinen Trail, d.h. Wanderweg gibt.

Treten Sie die Wanderung nicht an, wenn es nach Regen aussieht, bzw. einer vorhergesagt wurde: Flash-Flut-Gefahr!


4. Wanderung | Hike

Sie wandern in einem Bogen nach Süden und dann Südösten. Mit breit ausgestreckten Fangarmen vereinnahmt Sie der Sidewinder Canyon nach 0,3 steinigen Meilen. Die schmalen Washes die Sie in moderater Steigung gehen, sind mit kleinerem Kiesel gefüllt, was das Vorwärtskommen gegenüber dem ansonsten mit Steinen übersäten Canyonboden wesentlich erleichtert. Der riesige Mund des ausgewaschenen Einschnittes führt Sie nach links in die breite Schlucht. Der Blick zurück in das lebensfeindliche Tal blendet das Auge. Nur die noch immer sichtbare Badwater Road signalisiert Zivilisation und gibt Sicherheit.

Bereits nach 0,6 Meilen erkunden Sie links den ersten Slot. Die Wände aus mit Lehm und Sand eingeklebten Steinen, ragen zirka 15 Meter in die Höhe. Oben spannt sich ein großer Felsen über Ihren Köpfen. Viel braucht es nicht mehr, um die Erdanziehung wirken zu lassen. Manche Brocken ragen soweit aus der Wand, dass man meint, nur ein kleiner Ruck und er fällt. Aber die Dinger halten bombenfest. Ein paar Meter weiter bereits der nächste Slot, aber die wirklich guten kommen nach zirka 0,9 Meilen auf der rechten Seite. Der Canyon verengt sich.

Die Schlucht weitet sich nach rechts. Dieser große Einschnitt soll Sie zum nächsten Slotcanyon führen. Aber obwohl Sie die GPS-Daten haben, wird erst auf den dritten Blick klar, was die Natur von Ihnen fordert. Links an der Wand entlang kommen Sie zu einem engen, kaum sichtbaren Loch, das den Slot-Einstieg bildet. Hier ist es so schmal, dass Sie die Rucksäcke herunternehmen und durchreichen müssen. Und dann wird es auch noch dunkel. Gut, dass Ihr Handys noch genügend Saft hat, um die Taschenlampe zu nutzen..

Der nächste Einschnitt wartet kurz bevor der Hauptcanyon ganz schmal wird. Nach rechts führt Sie das GPS in einen langen Slot, vorbei an Hoodoos, die als Wächter rechts oben auf dem Felsen stehen. Es folgt eine kleine Klettereinlage, dann ein Arch, der mitten im schmalen Slot steht. Wie eine kleine Schatzkammer, ausgewaschen vom Wasser, das sich gedreht hat, beleuchtet durch verschiedene Durchlässe hoch oben. Einfach toll! Die Erkundung findet jedoch bald ein Ende, da ein großer, unüberwindbarer Felsen den Weg versperrt.

Weiter im nun engen Hauptcanyon, erneut auf der rechten Seite nach 1,2 Meilen, der nächste Pfad. Bereits nach wenigen Metern sind zwei Steinbögen auszumachen. Die Erkundungen machen unheimlich Spaß, man könnte sich "ewig" hier aufhalten. Eine unheimlich interessante Wanderung.

Es regnet ja selten im Tal des Todes, aber wenn, dann möchten Sie nicht in diesen engen Slots stecken. Man wäre vermutlich chancenlos.


5. Topographische Karten | Topographic Maps

TOPO! ©2011 National Geographic

Topographische Landkarte mit freundlicher Genehmigung der Firma National Geographic USA


6. Kommentare | Comments

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Monika und Fritz Zehrer