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Monika Zehrer Fritz Zehrer

Hiking Canaan Mountain

USA Wanderung USA Hike
Death Pockets via Spencer Trail [Lees Ferry - Glen Canyon Recreation Area]


Beschreibungen - GPS Koordinaten [gpx-Download] - Bilder - topographische Wanderkarten

Descriptions - GPS coordinates [gpx-Download] - Images - Topographic hiking maps











4.1  Die wichtigsten Informationen | The most important information


US-Bundesstaat | US-State

Arizona [AZ]
  Arizona [AZ]

Anfahrt | Getting there

  PKW | Car

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  schwierig | strenuous

Zeitaufwand | Hiking time

6 - 7 Stunden

Länge | Distance

7,69 Meilen = 12,37 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84)
- Parkplatz und Trailhead:


36°52'00''N - 111°35'09''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


5.1  Lage | Location

Der Spencer Trail und die Death Pockets liegen südlich von Page und nördlich von Bitter Springs [AZ] in der Glen Canyon National Recreation Area bei Lees Ferry in und auf den Vermilion Cliffs.


5.2  Anfahrt | Getting there

Fahren Sie in Page [AZ] auf der US89 nach Süden. Nachdem Sie durch Felsen hinunter ins Tal des Colorado kommen, geht kurz vor Bitter Springs die US89A (hier die Lees Ferry Road) nach rechts ab. Folgen Sie dann der US89A 20,1 Meilen nach Norden bis die Straße endet. Vergessen Sie aber nicht an der Lees Ferry Road am Automaten den Eintritt zu bezahlen (15 USD für eine Woche in 2019). Parken Sie so nah wie mögliche am Busparkplatz, denn der Trailhead zum Spencer Trail liegt dort (GPS-Daten siehe oben).


5.3  Wanderung | Hike

Die Blätter der Espen rascheln im leichten Wind und begleiten Sie vom Parkplatz zum Busparkplatz. Es geht geradeaus weiter flussaufwärts, vorbei an den alten Gebäuden des Spencer Bunk. Ab hier wird aus der alten Dirtroad ein Trail. Nach 0,3 Meilen erreichen Sie die Trailkreuzung, der Spencer Trail beginnt nach links und geht sofort in die Höhe.

Der Colorado liegt noch relativ ruhig und zunehmend unter Ihnen, bevor er seine Reise durch den Grand Canyon beginnt. Der steinige Pfad führt über Stufen, teils loses Geröll und überwiegend steil an der Wand hinauf. Der Trail erfordert jederzeit volle Aufmerksamkeit und Konzentration. Zwar sind sehr wenige und wenn dann nur kurze Stellen ausgesetzt, aber der unebene Tritt muss bei jedem Schritt ausgeglichen werden. Sie legen immer wieder kurze Pausen ein. Nicht, dass es so anstrengend wäre, aber der Blick hinunter ins Tal ist jederzeit nicht nur gegeben, sondern grandios. Der Fluss, farbige Badlands und die rote Wand der Vermilion Cliffs, eine wunderschöne Mischung.

Gegen Ende kommt noch Sand im Trail und das letzte Stück ist bei solchen "Wandüberschreitungen" immer steiler, aber nach 1,92 Meilen sind Sie oben am Ende des Spencer Trails. Kleine Pause mit Rundsicht - einfach nur gut! Es stört eigentlich nur das Kraftwerk bei Page. Aber man hat sich im Laufe der Jahrzehnte daran gewöhnt.

Sie sind hier nicht nur am Ende des Spencer Trails, sondern am Rand des Ferry Swale Canyons, in dem die Thousand Pockets liegen. Aber das wäre zu weit, Sie nehmen die Death Pockets in Angriff. Sie folgen einem kleinen, kaum sichtbaren Pfad entlang der Kante des Paria Canyons. Rechts tut sich die gewaltige Schlucht mit dem Colorado River immer mehr auf. Aber nur kurz, denn der Pfad verliert sich, oder Sie ihn, denn das GPS signalisiert zunehmend eine nördlichere Richtung. Links oben stehen Antennen und auf halbem Weg zum Dominguez Pass schwenken Sie nach rechts ein. Nach 40 Minuten Wanderung seit dem Ende des Spencer Trails treffen Sie auf eine Jeep Road, der Sie aber nur kurz folgen. Sie gehen querfeldein weiter hinunter ins Tal.

Nach einer Stunde sind Sie im sandigen Tal angekommen. Eine Offroad-Strecke geht nach rechts und das ist Ihre Richtung. Sie stampfen am Rande der Jeep Road durch den hier festeren Sand bis zur Death Pocket. Sie haben zwar eine GPS-Route, erkunden jedoch das Gebiet nach Gefühl. Dort, wo Sie schöne Formationen erwarten, dort treibt es Sie hin. Im Inneren der Taschen ist es viel interessanter, als es von oben den Eindruck macht.

Tolle Felsstrukturen, wunderbare Farben und zwei riesige Alkoven. Zwischendurch garniert durch eine kleine Racetrack Playa in Dunkelgrau. Ja, das hat sich gelohnt, auch wenn die "Anreise" etwas lang war. Das Gebiet wäre noch viel größer, aber Sie haben das Wesentliche und Schönste gesehen.

Den Rückweg gehen Sie anders. Sie verlassen die Death Pocket geradeaus in Richtung einer kleinen Scharte. Dann folgen Sie nach rechts einer Ridge bis nach links unten ein passierbarer, kleiner Einschnitt sichtbar wird. Es geht hinunter und unten in der Wash angekommen sofort und direkt wieder nach oben. Nachdem Sie auch den gegenüberliegenden Einschnitt Ihres Abstiegs nach oben passiert haben, halten Sie sich links und kommen praktisch immer geradeaus zum Ende des Spencer Trails, Ihrem Ausgangspunkt. Am Ende muss man etwas aufpassen, dass man dem Glen Canyon nicht zu nahe kommt, denn ansonsten sind einige Scharten und Washes wieder zu umgehen. Der Rückweg war um fast eine halbe Meile kürzer, als der Hinweg.

Die Beine sind schon etwas schwer und Sie sind sehr vorsichtig beim Abstieg. Die Badlands leuchten jetzt noch mehr als am Morgen. Und nach rund 6,5 Stunden für 7,69 Meilen sind Sie wieder am Auto. Eine sehr schöne Wanderung!


Topo Spencer Trail und Death Pockets





« Wo die Straße endet, beginnt Dein Weg! »
« Where the road ends, your hiking trail begins! »

Monika Zehrer    Fritz Zehrer