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USA Hike - USA Wanderung

Waipi'o Valley [Big Island - Hawaii]


Bild zur Wanderung


1. Datenblatt | Data sheet

Bewertung | Rating

US-Bundesstaat | US-State

Flagge Hawaii  Hawaii [HI]

Anfahrt | Getting there

  PKW | Car

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  mittelschwer | moderate

Zeitaufwand | Hiking time

4,5 - 5 Stunden

Länge | Distance

6,78 Meilen = 10,91 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84/NAD83)

- Parkplatz und Trailhead:
20°07'03''N - 155°35'01''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


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   Hikes Hawaii [HI]

Die Bewertungen entstanden auf Basis der am Tag unserer Wanderung herrschenden Straßen- und Wetterverhältnisse! Sie sind daher nur Anhaltspunkte, die vor der eigenen Wanderung erneut zu prüfen und zu beurteilen sind. Achten Sie bitte auch auf 6. Kommentare | Comments!


2. Lage | Location

Das Waipi'o Valley liegt im Kohala Forest Reserve, nordöstlich der Kohala Mountains, nordwestlich von Honokaa und Hilo, auf Big Island, Hawaii.


3. Anfahrt | Getting there

Fahren Sie den Highway 19 bis nach Honokaa und nehmen Sie dort die Highway 240 nach Nordwesten. Der Highway endet an der Waipi'o Road. Rechts finden sich Kurzzeitparkplätze für die Besucher des Overlook, links finden sich die wenigen Parkplätze für die Wanderer hinuter ins Waipio Valley. Hier parken Sie, hier ist auch Ihr Trailhead (GPS-Koordinaten siehe oben). Da die Parkplätze sehr limitiert sind, empfehle ich Ihnen, sehr früh dran zu sein. Es gibt jedoch die Möglichkeit, an der Straße zu parken, was die Anwohner sehr freut und den Hike entsprechend verlängert ;-).


4. Wanderung | Hike

Das Tal der Könige liegt vor Ihnen. Bereits der erste Eindruck von hier oben ist gewaltig. Die Steilküste, die sich von Nordwesten her nähert, macht unten im Tal Pause, respektive haben der Wailoa und Hiilawe Stream dafür gesorgt, dass nichts mehr von ihr außer Strand geblieben ist. Das schäumende Meer kreiert einen weißen Rahmen um den dunklen, wenn er nass ist fast schwarzen Sand. Die Bäume im Vordergrund ragen in das Panorama des endlos blauen Meeres, das am Horizont mit einem dunkelblauen Saum eingefasst ist.

Eine sehr steile Teerstraße führt hinunter; Knieprobleme sollte man keine haben. Die meisten Autovermieter verbieten es, die Straße zu befahren. Aber das würde sowieso keinen Sinn machen, denn unten kann man auf vernünftigem Untergrund nicht parken. Nur vorne am Strand gibt es Möglichkeiten, aber die Dirtroad dorthin ist in der Regel sehr schlammig und hat tiefe Wasserlöcher. Nach einer dreiviertel Meile sind Sie unten; rechts geht es zum Strand, links hinein in das Tal und diesen Weg nehmen Sie zunächst.

Nach rund einer Meile sind die gewalten Wasserfälle Hiilawe und Hakalaoa bereits auszumachen. Mit 396 Metern sind sie die Höchsten auf Big Island. Nur eine viertel Meile weiter kommen Sie an einen wunderbaren Viewpoint auf die parallel ins Nichts stürzenden Wassermassen. Ein tiefgrüner Trichter zwängt beide Fälle in den Hiilawa Stream und sie suchen das Weite bis zum Meer. Nur am frühen Morgen lassen sich die Beiden einigermaßen vernünftig ablichten. Der Trail zum Boden der Fälle ist inzwischen gesperrt: Privat Property! Die Touristen müssen die Anwohner massiv geärgert und genervt haben, denn oft sieht man Schilder, die vor fliegenden Steinen warnen.

Sie gehen zurück zur Einstiegsroad. Es geht geradeaus weiter zum Strand und es wird dunkel. Dichter Baum- und Strauchbewuchs läßt das Licht nur noch spärlich zur nassen Dirtroad durch. Rechts oben liegt ein völlig demolierter Jeep, der wohl von der Zufahrtsstraße abgekommen und abgestürzt ist. Dort, wo es sandig wird, wird es auch heller, der Blick auf das Meer weitet sich und vor dem Strand stehen großwüchsige Bäume, die auch Heimat für Esel sind. Wenn der Esel nicht wäre, würde man sich wie im Paradies fühlen.

Sie halten uns rechts und kraxeln über die Felsenküste nach Osten. Der Weg ist beschwerlich, aber immer am Rand der Steilküste ist er kein großes Problem. Und es sind nur 0,2 Meilen, bis Sie Sichtkontakt zu den Kaluahine Falls haben. Das Wasser kommt aus dem nicht enden wollenden Grün, um dann über eine steinige Klippe direkt ins Meer zu stürzen. Ein Blick auf die Klippen, die sich auf der anderen Seite, also nordwestlich am Strand in die Höhe erheben, lohnt, denn auch dort fällt unvermittelt Wasser zu Boden. Sehr schön!

Um auf die andere Seite des Strandes zu kommen, müssen Sie nun den Creek queren. Das Wasser reicht bis zu den Knien, die Strömung ist nicht zu unterschätzen. Also Schuhe aus und rüber! Das gelingt ganz gut und erst am Ende des Strandes versuchen Sie die Treter wieder anzuziehen. Das ist durchaus ein Prozedere, denn bis man den Sand von den Beinen hat, um wieder einigermaßen vernünftig in die Socken zu kommen, dauert es etwas und es erfordert durchaus ausgeprägten Gleichgewichtssinn.

Die vor Ihnen stehende Wand hat eine Tätowierung, denn ein Trail, der bis zum Waimanu Valley führt, hat ein "Z" mit seinem Zick-Zack-Verlauf in die Wand geprägt. Sie steigen auf und werden mit einem unglaublichen Blick auf das Tal, das Meer und die Wasserfälle belohnt. Das Tal der Könige ist auch eine Begräbnisstätte und Schilder weisen hier auf dem Trail darauf hin, dass man sich Mönchen nicht nähern sollte.

Nach einer Rast am Strand und dem kurzen Weg zur Straße, gehen Sie es an und es ist hart. Die Waden brennen und besonders ärgerlich ist, wenn sich die uralten Jeeps der Bewohner an einem vorbeiquälen, ohne dass sie ein Angebot der Mitnahme abgeben. Aber egal, Sie sind ja keine Weichei. Aber oben angekommen sind Sie dann doch ziemlich froh, dass es vorbei ist. Das Tal ist wirklich wunderschön.

Letzter Hinweis: Als wir um 13 Uhr nach 6,78 Meilen und 4,5 Stunden zurück am Auto sind, ist hier die Hölle los. Selbst die Straße ist kilometerweit zugeparkt, die Anwohner können einem leid tun.


5. Topographische Karten | Topographic Maps

TOPO! ©2011 National Geographic

Topo Wapio Valley


6. Kommentare | Comments

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Monika und Fritz Zehrer