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USA Wanderung - USA Hike

White Rock Canyon [Grand Staircase Escalante National Monument]


Bild zur Wanderung


1. Datenblatt | Data sheet

Bewertung | Rating

US-Bundesstaat | US-State

Utah [UT] Utah [UT]

Anfahrt | Getting there

  PKW | Car

Schwierigkeitsgrad | Difficulty

  schwierig | strenuous

Zeitaufwand | Hiking time

5,5 - 6,5 Stunden

Länge | Distance

7,88 Meilen = 12,68 km

GPS-Koordinaten | GPS-coordinates (WGS84/NAD83)

- Abzweigung von der US 89
- Parkplatz und Trailhead:
37°05'43''N - 111°45'31''W
37°08'00''N - 111°45'35''W

Routen und Wegpunkte | Routes and waypoints (*.gpx)


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Wanderungen US Staat | Hikes by US State

   Hikes Utah [UT]






2. Lage | Location

Der White Rock Canyon liegt nordwestlich von Page, Arizona, und östlich von Kanab, Utah, an der East Clark Bench, Utah.


3. Anfahrt | Getting there

Fahren Sie von Page, Arizona auf der US 89 über den Glen Canyon Damm. Fahren Sie nach dem Damm 20,1 Meilen auf der US 89 und biegen Sie dann nach rechts in eine Dirtroad ein (GPS-Koordinaten siehe oben). Die Einfahrt kommt relativ abrupt nach einem Hügel, so dass sie für nachfolgende Fahrzeuge auch spät sichtbar ist.

Die rote Sandpiste ist relativ gut zu fahren, nach einer Meilen sind Sie im Grand Staircase Escalante National Monument (GSENM). Fahren Sie noch weitere 2,16 Meilen, also insgesamt 3,16 Meilen bis eine Ebene an einem kleinen Damm genug Platz bietet, um zu parken. Das ist Ihr Trailhead (GPS-Koordinaten siehe oben).

Noch ein Hinweis für PKW-Fahrer: Auf dem letzten Stück, nachdem es bergab geht, laufen zwei Rinnen des Coyote Creeks quer durch die Fahrbahn. Das könnte für einen PKW ein Problem werden. Falls Sie die größere, nämlich die zweite Rinne nicht bewältigen können, kommt kurz vorher (ca. 0,3 Meilen) rechts ein verlassener Coral, in dem man wunderbar parken kann. Da selbst an der ersten Rinne Platz zum parken wäre, könnte man bereits hier sein Auto stehen lassen. Klar, dass sich der Weg entsprechend verlängert.


4. Wanderung | Hike

Am Damm entlang führt die flache Ebene nach Nordosten in den White Rock Canyon. Links und rechts des Trails, der prizipiell in der Wash verläuft, werden die Wände immer weißer und schieben sich zunehmend in Ihre Richtung. Nach 1,5 Meilen wird es sehr eng und plötzlich stehen Sie vor einem Damm, der zirka 2,5 Meter Höhe hat. Ist die Wanderung schon vorbei bevor sie begonnen hat?

Nur kurz haben Sie die Köpfe gesenkt und nach diesen Schrecksekunden einen Aufstieg gesucht. Rechts neben der Betonmauer ist der Fels griffig und Kanten bieten Halt für Hände und zumindest den rechten Fuß. Ja, das klappt! Gott sei Dank war kein Wasser hinter der Mauer, so dass der Weg in den Canyon nun frei ist. Sie erkunden links und rechts die immer schöner werdenden Felsen. Die Farben bleiben jedoch vorerst dem Canyonnamen treu. Jedoch sorgt die Natur weiter für Abwechslung. Baumgruppen haben sich mitten in den Canyon gepflanzt. Im Hintergrund lauert ein riesiger Hoodoo.

Nach zirka zwei Meilen ist für weitere Abwechslung gesorgt. Sie steigen halbrechts in einen Slotcanyon. 20 Meter hohe Felswände schließen sich oben fast zusammen. Das Wasser hat ganze Arbeit geleistet! Es sind jedoch nur rund 150 Meter, dann versperrt ein hoher Dryfall den Weg. Als Sie nach diesem Abstecher wieder im Hauptcanyon ankommen und dem Tal weiter folgen, versperrt relativ schnell ein weiterer, noch viel engerer Slot den Weg.

Sie gehen nach diesen Erkundungen zurück zu den Bäumen! Und hier sind auf der Nordwestseite Spuren zu erkennen, die über den felsfreien, jedoch sehr steilen Abhang zum Chimney Rock hinauf führen. Ja, es ist anstrengend, aber nur kurz. Hier oben ist es ein Traum. Der Chimney Rock steht frei und mitten in der Mesa, Der Rock leuchtet rot, rosa, braun und gelb. Im Norden thronen Hoodooformationen in Rosa und sehen wie Schweine aus. Rechts unten werden die Ausmaße des White Rock Canyons sichtbar. Rund herum sind gigantische Hoodoos auf den Zwischenplateaus auszumachen und selbst an den Canyonwänden kleben sie. Das Weiß des Canyonbodens wird nach oben hin mit Hellrot, Dunkelrot, Gelb, Braun und Lila durchzogen. Dieses Tal ist unglaublich.

Sie erreichen den nördlichsten Punkt der Ebene, dort wo die Schweinefelsen sind, und suchen sich einen Abstieg auf das erste Plateau. Problemlos geht es über Sand und Steine nach unten und als Sie die Zwischenebene erreicht haben, wandern Sie im Uhrzeigersinn. Die Giganten sind Ihr Ziel. Vorher durchqueren Sie ein mannshohes Hoodoofeld. Und dann stehen Sie vor dem ersten unglaublichen Ding. Zirka 10 Meter sind es entlang der schneeweißen Säule bis zur braun-roten Kappe. Das Monster von Loch Ness! Auf der anderen Seite liegt dieser wunderschöne Canyon unter Ihnen und drüben leuchtet der Chimney Rock wie ein Signalfeuer an einem Strand.

Über eine Traverse im weißen Abhang erreichen Sie das nächste Highlight. Vor Ihnen liegt die gelb-rote Fraktion. Die Canyonwände wandeln sich in diesen Farben. Und dort hängt der zweite Riesenhoodoo. Über eine gut sicht- und begehbare Steinreisse steigen Sie in die Höhe zum Rim. Oben erreicht die Natur die Pastellfarben des Rainbow Valley und intensive Farbtupfer erinnern an den Yellow Rock und die Red Top. Sie schlendern oben entlang, vorbei an gelb-rosafarbenen Einschnitten, in denen es sich die großen Hoodoos bequem gemacht haben. Und dann sind Sie am Punkt, an dem es in den Sidestep Canyon ginge, aber das wäre vielleicht zuviel für heute.

Über die White Sands, in einem gehörigem Abstand zum Canyonrand marschieren Sie auf Tierpfaden nach Süden. Der Sand stört, ist jedoch nicht zu tief. Wie Sie der Karte entnehmen können, waren wir im letzten Drittel des Rückweges doch zu nahe am Rand, so dass am Schluß noch ein "Ausweichmanöver" nötig war.

Nach knapp 8 Meilen, je nach Tatendrang vielleicht auch mehr, erreichen Sie Ihr Auto. Fünfeinhalb Stunden, ein Highlight nach dem anderen, Farben in einer selbst für diese Gegend einzigartigen Vielfalt und Hoodoos, die dem Valley of the White Ghosts in nichts nachstehen. Toll!


5. Topographische Karten | Topographic Maps

TOPO! ©2011 National Geographic

Topographische Landkarte mit freundlicher Genehmigung der Firma National Geographic USA

Topographische Landkarte mit freundlicher Genehmigung der Firma National Geographic USA


6. Kommentare | Comments

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Monika und Fritz Zehrer